Archive for the ‘Psychologie’ Category

 
Feb
22
Posted (admin) in Psychologie on Februar-22-2010

Wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich bei Gesundheitspsychologie um den Teilbereich der Psychologie, welcher sich mit der Erhaltung der Gesundheit beschäftigt.
Außerdem gehören die Erforschung gesundheitsfördernder Maßnahmen und Suchtprävention zu den großen Themengebieten der Gesundheitspsychologe.
Seit neuem ist es auch möglich Gesundheitspsychologie als eigenständigen Studiengang wahrzunehmen. Es ist also kein allgemeines Psychologiestudium mehr erforderlich auf welches das Fach dann als Spezifikation aufbauen würde.
Als Student werden Sie sich unter anderem mit der Fragestellung beschäftigen, ob Gesundheit allein die Abwesenheit von Krankheit ist, oder ob hier noch andere Definitionen und Denkansätze sinnvoll und richtig sein können.
Ein klassisches Arbeitsfeld von ausgebildeten Gesundheitspsychologen ist zum Beispiel die betriebliche Gesundheitsförderung. Hier entstehen enorme Schnittmengen zwischen Gesundheit der Mitarbeiter und dem Erfolg des Unternehmens. Die Aussichten am Arbeitsmarkt dürften mit einem abgeschlossenen Gesundheitspsychologie Studium also hervorragend sein.
Wer nun als Lust bekommen hat und Gesundheitspsychologie studieren möchte und dieses nicht als Vertiefung eines allgemeinen Psychologie Studiums betrieben möchte, kann hoffen. Es gibt private Hochschulen, welche einen entsprechenden Studiengang als Bachelor Studium aufsetzen.



 
Mai
09
Posted (admin) in Psychologie on Mai-9-2009

Einige Fragen und stichpunktartige Antworten aus dem bereich der Arbeits und Inginieurspsychologie (AIP).

Welche Fähigkeit wird benötigt um 2 Punkte oder Linien getrennt wahrzunehmen?

Sehvermögen
Auflösungsvermögen
Trennschärfe

Von was ist die erfolgreiche Bewältigung einer Sehaufgabe abhängig?

Sehschärfe
Adaptionsverhalten
Farbe des Objekts
Größe und Entfernung
Beleuchtungsverhältnisse
Helligkeit

Wichtige Begriffe in Zusammenhang mit lichttechnischen Grundlagen.

Lichtstrom
Beleuchtungsstärke
Lichtstärke
Leuchtdichte
Reflexionsgrad
Kontrast

Was ist Beleuchtungsstärke?

Maß für auf eine Fläche auftrefendes Licht.
Gemessen in Lux.

Was ist Lichtstärke?

Maß für Lichtausstrahlung in eine bestimmte Richtung

Was ist Kontrast?

Das Verhältnis von Leuchtdichten benachbarter Flächen.
Bestimmung über das Verhältnis der Reflexionsgrade bei gleicher Beleuchtungsstärke.

Merkmale einer guten Beleuchtung

Gewährleistung der Nennbeleuchtungsstärke
Angemessene Schattigkeit
Örtliche Gleichmäßigkeit (Verhältnis von niedrigster zu mittlerer Beleuchtungsstärke < 0,5)
Zeitliche Gleichmäßigkeit (Kein Flackern oder Flimmern)
Blendungsfreiheit
Richtige Lichtfarbe (keine Kombination verschiedener Lichtquellen mit unterschiedlicher Farbcharakteristik)

Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen in Bezug auf Beleuchtung

Bevorzugung von Räumen mit Nordfenstern
Blickrichtung parallel zur Fensterfront
Jalousien und Vorhänge zur gesteuerten Verdunkelung
Möbelflächen reflexionsarm, mattiert

Art der Blendung nach gängigen Systematiken

Systematik A

Absolutblendung -> Blick in die Lichtquelle
Relativblendung -> 2 Flächen mit untscheidelicher Leuchtdichte im Gesichtsfeld
Sukzesivblendung -> Starke Änderung der Leuchtdichte im Zeitverlau. (Betreten / Verlassen eines dunklen Raumes)

Systematik B

Direktblendung -> Blendungsursache liegt im Blickfeld
Indirektblendung -> Durch Reflexion der Blendlichtquelle

Farbgebung bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen

Sicherheitsfarben -> Erhöhung der Arbeitssicherheit
Hervorhebung des Arbeitsmittels vom Hintergrund
Förderung der Orientierung
Verringerung der Monotonie
Schaffung von Ordnung

Einflüsse von Wetter und Klima auf den Menschen

Sensorisch - > direkte Wärmeeinstrahlung
Tonisch -> Beeinflussung des Gewebes -> Stimmungs- und Leistungsänderung
Sensotonisch -> Sinnliche Wahrnehmung von Wärmestrahlung oder kühlem Windhauch beeinflusst den Gesamtorganismus.

Definition Wetter und Klima

Wetter -> Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort zu einem bestimmten Zeitpunkt -> kurzfristig
Klima -> Gesamtheit aller an einem Ort möglicher Wetterzustände -> langfristig



 
Sep
22
Posted (admin) in Psychologie on September-22-2008

Kommt bei Unfall oder kriminellen Übergriffen vor. Gründe: Verantwortundsdiffusion oder Furcht.

Am meisten Hilfe alleine, dann zwei Freunde, dann zwei Fremde, dann mit passivem Zuschauer.

Effekt der Anzahl -> Im Notfall ist die Bereitschaft einzugreifen höher, wenn der Zuschauer alleine ist.

Warum tritt der Zuschauereffekt auf?

  • Ambiguität (”Ist das ein Notfall?”)
  • Pluralistische Ignoranz
  • Verantwortungsdiffusion

Konflikt der Zeugen eines Notfalls

einerseits: Verantwortung und Gewissen wollen helfen.

andererseits: rational und irrationale Befürchtungen hemmen Aktivität.