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Jan
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Posted (admin) in Studeinarbeiten on Januar-16-2009

Da Attraktivität auf subjektiven Einschätzungen beruht, die von Person zu Person variiert, ist eine Messbarkeit nur insofern möglich, dass Tendenzen gefunden werden können, niemals aber wirklich allgemeingültige Regeln oder Kriterien.
Eine Person die von allen Probanden als Attraktiv eingeschätzt wird, ist somit nicht möglich. Das wird noch deutlicher, wenn der Probandenkreis auf Personen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen ausgedehnt wird. So unterscheiden sich sowohl die Erziehung, als auch die gesellschaftlichen Werte der verschiedenen Kulturen zum Teil erheblich.
Vor allem im Hinblick auf Kleidung und Umgangsformen werden diese Differenzen besonders deutlich: Was hierzulande gesellschaftlicher Konsens, ja sogar weitgehendes kollektives Idealbild ist und somit auch allgemeinhin als attraktiv gilt, kann bereits in Nachbarländern mehrheitlich völlig konträr empfunden werden.
Noch deutlicher werden diese Unterscheide i.d.R. mit zunehmenden geographischen Distanzen zwischen den Kulturen.
Da Attraktivität also eine Mischung aus vielen Variablen, wie subjektiven Empfindungen, aber auch erlernten und gesellschaftlich idealisierten Werten und Anschauungen iss, lässt sich ein universalgültiger gemeinsamer Nenner nur schwerlich finden.
Mit diesem Problem sahen wir uns auch bei der Versuchsplanung konfrontiert. Dies konnte nur dahingehend gelöst werden, dass wir uns nach den Vortests für Bilder entschieden haben, die sowohl auf der attraktiv, als auch auf der als unattraktiv empfundenen Seite eine breite, jedoch keine absolute Zustimmung gefunden haben.